Oh, halb 8 schon. Und ich habe fast durchgeschlafen. Es gab keinen Wind, kein Gewitter, es war eine ruhige Nacht. Ich mache das Zelt auf und liege noch ein bisschen herum. Die Wolken hängen genauso tief wie gestern.
Die Flüsse in den letzten Tagen sind echt Luxus. Frisch gewaschen schlafen gehen und morgens erfrischt weitergehen. Auch heute gönne ich mir wieder ein kurzes Bad und wasche mich. In der Hoffnung, dass gerade dann kein Auto vorbeifährt. Von der Straße kann man mich sehen. Aber ich habe Glück. Meine wunden Fersen schmiere ich mit Wundheilsalbe ein, lege eine Wundauflage drauf und klebe Tape drüber. Normale Pflaster habe ich schon lange nicht mehr in meinem Erste-Hilfe-Set. Mit Wundauflagen und Tape bin ich viel flexibler und nicht auf eine bestimmte Größe festgelegt.
Ich benutze das erste Mal meinen Wasserfilter. Bei den ganzen Tieren hier, ist das wohl sicherer. Bis ich dann fertig bin, ist es schon halb 10. Aber was soll’s. Ich habe ja keine Termine. Nur laufen und laufen und laufen und vor halb 9 abends irgendwo einen Schlafplatz finden. Bevor es dunkel wird.

Los geht’s. Direkt steil nach oben, den Berg Urkulu hoch. Auf meiner Karte ist ein Pfad eingezeichnet. Ich finde auch eine schmale Spur, die von der Straße abgeht. Nach einer Weile sehe ich, dass ich viel zu niedrig bin. Der Pfad ist eigentlich irgendwo weiter oben. Nicht schon wieder. Ich frage mich, wieso man in den Erfahrungsberichten so häufig liest, dass die Wege einfach zu finden bzw. oft sogar gut markiert sind. Das ist bisher nur der Fall, wenn man zufällig gerade dem GR10 oder GR11 folgt oder einem anderen der GR Wanderwege. Ansonsten wäre man ohne Karte ziemlich aufgeschmissen. Überwiegend gibt es keinerlei Markierung und manchmal eben auch gar keinen Weg.
Ich gehe also nun einfach querfeldein den Hang hinauf. Das ist ganz schön anstrengend. Und meine Hacken schmerzen bei jedem Schritt. Wahrscheinlich gerade bergauf durch die Dehnung und den Druck der Schuhe. Ich finde eine Spur, aber die ist auch falsch. Die führt einfach auf einer Höhe um den Berg herum. Also weiter nach oben. Bald wird es etwas flacher. Aber nur für eine Weile. Der Ausblick wird dafür immer besser.

Es fängt an zu regnen und in der Ferne donnert es. Ich sehe keine Blitze, also gehe ich weiter. Gerade als ich meine Regenjacke wieder ausziehen will, weil es mir so zu warm ist, kommt der nächste Schauer. Das ist mein Blick nach vorne. Rechts der Urkulu. Mein Weg führt irgendwo links an dem Berg entlang.

Rechts auf dem Gipfel sehe ich 2 Menschen. Einen Schäfer, der eine Herde vor sich her treibt. Eine Frau steigt in meine Richtung ab. Dann ist das wohl hier normal, einfach weglos durch die Berge zu stapfen. Anders als in den Alpen, wo man sich überall an die Wege halten soll. Das ist, denke ich, dem Massentourismus geschuldet, den es hier nicht gibt. Hier darf man ja sogar in den Nationalparks sein Zelt nachts aufstellen.
Die Frau hat einen Hund bei sich. Als sie näher kommen, kommt er wild bellend auf mich zu gerannt. Ich bleibe stehen. Mir ist aufgefallen, dass ich in solchen Situationen immer meine Hände nach oben nehme und meinen Oberkörper wegdrehe. Keine Ahnung, irgendeine Schutzhaltung wahrscheinlich, da denke ich nicht drüber nach in dem Moment. Die Frau erkennt meine Haltung anscheinend richtig als Angst und versucht ihren Hund zurückzuhalten. Er hält dann auch Abstand von mir und ich gehe weiter als sie vorbei sind.
Ich habe inzwischen meine Uhr auf die Kartenanzeige umgestellt, dass ich nicht immer wieder auf mein Handy schauen brauche. So versuche ich halbwegs dem eingezeichneten Pfad zu folgen. Ich stapfe durch das hohe Gras. Zwischendurch donnert es wieder, aber Blitze sind nicht zu sehen. Das Gewitter ist weit weg.
Ich gehe einen Bogen und am steilen Hang des Urkuluko Gandorra entlang. Man darf sich echt nicht dazu verleiten lassen, einfach einem der deutlich sichtbaren Pfade der Tiere zu folgen. Ich quere die Spuren und steige weiter hinauf. Immer wieder bleibe ich kurz stehen. Um zu verschnaufen und mich umzuschauen. Schön ist es hier.

Noch einmal etwas steiler die Wiese hinauf. Da oben führt der GR12 her, da treffe ich garantiert auf einen Pfad. Und so ist es. Gut sichtbar und mit rot-weißen Streifen markiert. Perfekt. Ich freue mich als ich die erste Markierung entdecke. Dann wird es jetzt wieder einfacher.

Ich mache eine kurze Pause, ziehe endlich meine Regenjacke aus und stärke mich mit einem Riegel. Dann gehe ich ganz entspannt den Pfad entlang. Ich konzentriere mich auf meine Tritte auf dem schmalen Pfad. Das Schaf da unten beobachtet mich mit schräg gelegtem Kopf.

Ich komme in den Wald und der Weg ist plötzlich ein breiter, komfortabler Spazierweg. Mir kommt ein anderer Wanderer entgegen. Am Kurutxe Pass finde ich ein paar Wegweiser. Ich könnte einfach dem breiten Weg folgen oder einen Gipfel einschieben. Der auch gleichzeitig eine Abkürzung ist. Das sind nur 150 Höhenmeter, den nehme ich.
Der Weg ist ausgeschildert und ich entdecke einen Pfad. Mal sehen, ob ich mit dem auch oben ankomme. Es donnert wieder. Ich schaue mir die Wolken an. Die grauen Wolken ziehen in die andere Richtung, das sieht nicht nach Gewitter aus hier.
Eine ganze Weile kann ich dem Pfad folgen. Dann verschwindet er und ich stapfe durch Gras und Farn steil nach oben. Die Schafe machen mir großzügig Platz. Ich schaue nun wieder auf meine Uhr, dass ich in die richtige Richtung gehe. Eigentlich könnte ich auch einfach einen Punkt anpeilen und meinen Kompass benutzen. Ich muss immer wieder an die weglosen Abschnitte in Norwegen denken.
Ich bahne mir den Weg durch ein paar große Felsen.

Dahinter kommt eine schöne Hochebene zum Vorschein. Hier habe ich auch das erste Mal wieder Empfang und lade schnell meinen Beitrag von gestern hoch. Mir kommt ein französisches Pärchen entgegen und ich überquere die Gras-Ebene und peile den Gipfel an. Ich klettere auf den großen Felshaufen, der mitten auf der Wiese herumliegt. Das macht Spaß, ich brauche meine Hände und muss ein bisschen nach passenden Tritten suchen. Ich hätte meinen Rucksack ja auch unten stehen lassen können. Naja. Angekommen auf dem Okabe auf 1.466 Metern.

Ich mache nur kurz Pause, in dem Wind friere ich schnell. Ich ziehe meine Schuhe aus und schnüre sie neu. Jetzt tut auch die Innenseite des rechten Fußes weh, vielleicht ist da eine Falte im Socken. Ist nicht und ich fühle auch im Schuh nichts, komisch. Weiter geht’s. Die Felsen hinab und über die Wiese zu dem breiten Wanderweg des GR10. Dem folge ich den restlichen Tag nun. Das bedeutet, nur noch breite und gut markierte Wege.

Es geht durch den Wald und in Kehren nach unten bis zu einer Straße. Ich esse beim Gehen meine Nüsse und Knäckebrot. Meine Füße schmerzen.
Auf der Straße komme ich am Chalet Pedro vorbei, einem Restaurant. Da habe ich gerade keine Lust drauf. Nach einer Weile sehe ich Müllcontainer am Straßenrand. Super, dann kann ich meinen Müll der letzten Tage entsorgen. Dahinter steht ein einzelnes Haus. Rechts von der Straße schöne Wiesen und ein Fluss. Hier darf man kostenlos zwischen 18 und 9 Uhr campen. Nur Wohnwagen zahlen eine Gebühr. Am Haus hängt ein Schild – Aterbea, unbeaufsichtigte Hütte. Ich schaue hinein und finde Stockbetten und einen Kamin. Ein Unterschlupf bei schlechtem Wetter.


Das beste kommt aber noch. Hinter der nächsten Tür finde ich Toiletten und Duschen. Sauber und frei zugänglich. Und Trinkwasser gibt es auch. Mitten im Nirgendwo. Dann gehe ich doch einfach mal mitten am Tag duschen. Meine wunden Füße brennen als das Wasser drüberläuft. Danach schlüpfe ich wieder in meine verschwitzten Klamotten. Das tut trotzdem gut.

Ich setze mich draußen auf einen großen Stein und untersuche meine Füße. Das Tape war verrutscht, das habe ich angenommen. Ich schmiere sie nochmal mit Wundheilsalbe ein und lasse ein bisschen Luft dran. Ich sitze bestimmt eine Stunde einfach da und überlege, was ich mache. Hier bleiben und meinen Füßen Ruhe gönnen? Unten am Fluss sieht es schön aus. Ich habe aber viel mehr Lust, noch weiterzugehen. Noch ein paar Kilometer zu schaffen. Etwas oberhalb ist ein See, vielleicht finde ich da einen Zeltplatz. Das ist nur eine Stunde weiter.
Mein Handy habe ich solange im Waschraum geladen. Ich ziehe meine Schuhe an, fülle Wasser nach und mache mich wieder auf den Weg. Vor allem die ersten Schritte sind sehr schmerzhaft und ich gehe wie auf rohen Eiern. Ich bin schlapp und schleppe mich am Straßenrand entlang. Nach einer Weile geht es mir wieder besser. Nur meinen Füßen nicht. Manno.
Es folgt noch ein Anstieg. Statt den Serpentinen des GR10 zu folgen, nehme ich eine Abkürzung durch den Wald. Der Pfad ist ausgeschildert und mit gelben Strichen markiert. Auch wenn er nach den ersten Metern komplett vom eingezeichneten Weg auf der Karte abweicht, komme ich irgendwann oben wieder auf den breiten Wanderweg. Erst weiter hoch, dann geht es runter zum See, wo ich nochmal eine Straße quere. Hier gibt es aber keine schönen Zeltplätze. Der See ist nicht groß und komplett von der Straße einsehbar. Vielleicht im Wald, aber hier gefällt es mir nicht so.
Zumindest habe ich wieder ein bisschen Empfang. Als nächstes komme ich nach Iraty. Ein kleines Dorf, was anscheinend aus Hütten besteht, die man mieten kann. Ein Chalet-Dorf. Dort gibt es einen kleinen Supermarkt und auf der Suche nach mehr Infos, sehe ich, dass es auch eine Wanderer-Unterkunft gibt. Dann ist das jetzt mein Ziel. Vor allem, da für heute Abend Sturm und Gewitter angesagt sind.
Der Weg führt mich wieder in den Wald und ich schleiche den Berg hoch.

Es ist ganz angenehm ohne die Sonne heute. Trotzdem sind meine Schultern ein bisschen rot. Dann stimmt es wohl, dass man auch im Schatten verbrennen kann. Das habe ich zwar schon gehört, aber nie wirklich geglaubt oder es zumindest noch nicht erlebt. Ich lege mir mein Langarmshirt über die Schultern als die Sonne dann doch noch herauskommt. Bisher bin ich ganz gut ohne Sonnenbrand durchgekommen.
Plötzlich muss ich breit grinsen. Das ist doch bestimmt der Pic d’Orhy. Seht ihr da ganz hinten den Berg in den Wolken? Da geht es morgen hoch. Das ist der erste 2.000er, wenn man vom Atlantik kommt. Da freue ich mich sehr drauf. Ich gehe grinsend weiter.

Oben angekommen, sehe ich schon das erste Chalet, eine kleine dreieckige Hütte mit Dach bis zum Boden. Da stellen sie hier einfach direkt auf den Gipfel ihre Hütten. Da parken Autos und ich folge der Schotterstraße. Ich habe gar keine Lust, hier ein Gipfelfoto zu machen. Also nur ein schnelles Foto, quasi im Gehen, auf dem Hegi Xüria auf 1.349 Metern.

Jetzt ist es nicht mehr weit. Mal sehen, ob ich da unten eine Unterkunft bekomme. Von hier oben sieht es alles zu und verlassen aus. Nur draußen laufen ein paar Menschen rum. Hoffentlich täusche ich mich.

Als ich näher komme, erkenne ich, dass die Tür offen steht. Sehr gut. Das ist ein schönes Gebäude mit viel Holz, großen Fenstern und begrüntem Dach. Das gefällt mir. Ich gehe hinein und werde freundlich empfangen. Ich frage, ob ich für eine Nacht bleiben kann. Ein Bett in der Wanderer-Hütte kostet nur 18 € pro Nacht. Das junge Mädel fragt mich, ob es okay ist, mit einem Kerl in einem Zimmer zu schlafen. Ja, hauptsache ich bekomme ein Bett. Sie schaut aber schon weiter und findet dann noch ein freies Einzelzimmer. Noch besser. Ich bezahle und muss meinen Zimmerschlüssel morgen früh nur in eine Box schmeißen.
Zur Unterkunft geht es noch 700 Meter die Straße entlang. Auf halbem Weg drehe ich allerdings wieder um und gehe erst in den Supermarkt, der direkt neben der Rezeption ist. Das wäre doch schön blöd, die Strecke gleich nochmal hin und her zu laufen. Wenn ich gleich einmal die Schuhe ausgezogen habe, ziehe ich sie nicht mehr an. Ich schaue mich in Ruhe um und kaufe Vollkorn-Toast, Butter und Kiwi-Marmelade aus dem Baskenland. Die sieht lecker aus. Frisches Baguette gibt es leider nicht mehr. Ich finde sogar ein paar Trekking-Gerichte einer französischen Marke. Das ist selten in den Supermärkten hier. Schoko-Kekse wandern auch noch in meinem Rucksack. Die habe ich abends im Zelt vermisst. Irgendwas leckeres zum Nachtisch. So wie wir in Norwegen oft die Sjokoladeterapi Kekse gefuttert haben.
Dann gehe ich die Straße entlang, da soll heute Abend ein Food Truck stehen, und zu der Hütte. Angekommen.

Ich ziehe draußen meine Schuhe aus. Unten gibt es Toiletten, Duschen, eine ausgestattete Küche und einen Aufenthaltsraum. Oben sind die Zimmer. In meinem schmalen Zimmer steht ein Einzelbett und daneben ist ein schmaler Durchgang. Über dem Bett ein Dachfenster, auf das nun der Regen prasselt. Ich mache es trotzdem ein Stück auf. Ich fühle mich plötzlich nicht wohl hier sein zu sein. In meinem Zelt draußen fühle ich mich wohler. Und es stinkt. Das merkt man nicht so, wenn man nur draußen an der frischen Luft ist. Aber hier drinnen stinken die dreckigen und verschwitzten Klamotten schnell alles voll.
Ich breite meinen Schlafsack auf dem Bett aus und kümmere mich erstmal um meine Füße. Die Socken kleben beim Ausziehen an den Wunden. Aua. Also doch wieder tapen morgen. Wenn ich so überhaupt weitergehen kann. Das ist doch bescheuert. Es tut verdammt weh. Die Wunden sind zwar noch nicht blutig, aber sie nässen. Mit den wunden Fersen komme ich schon klar. Aber an der Innenseite des rechten Fußes sind auch zwei aufgescheuerte Stellen. Da wo man sowieso empfindlicher ist, da ist ja keine Hornhaut oder so.
Und wen rufe ich an, wenn ich nicht weiter weiß – meine Mama. Weil sie die beste ist und mir immer zuhört. Sie recherchiert auch gleich ein bisschen, was man noch machen kann. Aber es hilft wohl nur eincremen und abkleben. Leinöl bekomme ich hier nicht, das war noch ein Tipp.
Ich raffe mich trotzdem nochmal auf, ziehe Regensachen drüber und will zum Food Truck. Gerade da fängt es richtig an zu schütten. Also stehe ich mit zwei Franzosen zusammen an der Tür und beobachte das Schauspiel von drinnen. Es gewittert und hagelt dicke Körner. Irgendjemand hat sein Zelt draußen aufgestellt. Das steht binnen Minuten unter Wasser, da es in einer Senke steht. Da bin ich sehr froh über das Dach über dem Kopf heute Nacht.
Ich überlege barfuß zu gehen, aber nicht, dass ich mir an den Steinen noch wehtue und meine Füße aufschramme. Also ziehe ich doch meine Schuhe an und beiße die Zähne zusammen. Als der Regen nachlässt, humpele ich los. An normales Gehen ist gerade nicht zu denken, die Schmerzen werden immer schlimmer. Der Food Truck steht zum Glück ganz in der Nähe. Ich muss ein bisschen warten. Die Karte verstehe ich nicht, also bestelle ich einfach dasselbe, wie die Leute vor mir. Das sieht gut aus. Die Frau muss lachen. Okay. Ich bekomme einen herzhaften Crêpe aus Vollkornteig mit Ei, Käse und Schinken. Dazu eine Portion Pommes. Sehr lecker.
Zurück in der Hütte verkrieche ich mich in meinem Zimmer, sitze auf dem Bett und betrachte meine Füße. Die Innenseite rechts ist rot und geschwollen, fühlt sich ganz heiß an und pocht. Das hat sich wohl entzündet. Das macht mich echt fertig gerade. Ob es reichen würde, wenn ich morgen hier bleibe und einen Pausentag mache? So macht das keinen Spaß. Ich möchte aber nicht hier bleiben. Aber ändern kann ich es auch nicht. Erstmal schlafen und dann schaue ich morgen früh mal, wie es aussieht.
Sven
Das positive ist doch erstmal heute keinen Dornen auf deinem weglosen Marsch durch die Berge. Ist doch auch eher deine Art, die noch unbekannten Wege zu finden und zu gehen. Die anderen kennt man ja.
Abends dann frittierte Sonnenstrahlen, was willst du mehr kleines Wanderherz.
Ich wünsche dir, dass die Füße schnell wieder fit werden und du die 2.000 Marke knacken kannst.
Sabine Gerken
Oh je liebe Sophie, wir wünschen Dir von ganzem Herzen gute Besserung und hoffen Du kannst bald schmerzfrei weiter laufen.